Cover des Taschenbuchs (2003)

Leseprobe (PDF-Datei)

Filmriss

Januar 2003
be.bra-Verlag/berlin.krimi.verlag
Taschenbuch (vergriffen), 262 Seiten

nur als E-Book erhältlich, Preis: 0,99 Euro
für Kindle, Apple & Tolino (externe Links)

Inhalt:
Wie alljährlich im Februar plagt sich der Filmjournalist Albrecht Niemeyer mit der geliebt-gehassten Berlinale. Er ist Berlins bösartigster Kritiker und stolz darauf, denn die Einschaltquoten geben ihm Recht. Privat jedoch läuft alles bei ihm schief, sein Freund Jupp (ein Gefährte aus längst verdrängten Punk-Zeiten) hat sich bei ihm eingenistet und geht ihm auf die Nerven. Vor allem aber leidet Albrecht darunter, dass seine Frau Emily ihn wegen eines Orthopäden verlassen hat. Als sei dies nicht schon Grund genug, schlecht gelaunt zu sein, wird Albrecht zu allem Überfluss eine Briefbombe ins Pressefach gelegt. Zwar bleibt er unverletzt, doch der Bombenleger kündigt per Telefon einen weiteren Anschlag an. Die ermittelnden Kriminalbeamten halten das Ganze für einen bösen, aber harmlosen Scherz, und so beschließt Albrecht, selbst den Detektiv zu spielen. Verdächtige und Tatmotive gibt es genug, beinahe jeder Filmschaffende in Deutschland hätte einen Grund, ihm wegen diverser Verrisse böse zu sein. Doch die Spur führt zunächst in eine völlig unerwartete Richtung und schließlich zu Albrechts Vergangenheit, als dieser mit der Punkband "Die Ordensbrüder" die Bühnen unsicher machte.

Pressestimmen:

"Ein hübscher Titel für einen hübschen kleinen Krimi: Filmriss. Wundervoll, in welche Situationen der Autor Mani Beckmann seinen Miesepeter Albrecht hineinmanövriert. Überall bekommt der Mann sein Fett weg, wird so oft und inständig abgewatscht, bis man ihm nur noch unumschränkte Sympathien entgegenbringen kann. Möglicherweise baut Beckmann seinen Anti-Helden zu einer Krimiserie aus -  verdient hätte er es auf jeden Fall - und die Leser sowieso."
- Thomas Koppenhagen, Luxemburger Tageblatt, 19. Dezember 2003 


Cover des eBooks (2015)
"Mani Beckmann, Ex-Punk-Rocker und ausgewiesener Krimiautor aus Westfalen mit Kreuzberger Vergangenheit, bietet Überraschungen und liefert überdies einen witzigen Einblick in die hauptstädtische Journalisten- und Filmfuzzi-Szene."
- Günter Wesendahler, Neues Deutschland, 20. November 2003 

"'Filmriss' ist ein spannend satirischer Krimi, der zwischen der Berlinale von heute und der Punkmusik-Szene der 80er Jahre hin- und herpendelt. Und mittendrin hat Mani Beckmann einen großen roten Festivalteppich ausgerollt, auf dem sich zwei schmierige Bullen tummeln, ein versiffter Freund und Wohnungsblockierer, ein schleimender Kollege sowie ein neurotischer Schwabe. Und nicht zu vergessen: zwei attraktive Frauen, zwischen denen der Protagonist hin und hergerissen ist. Mittendrin rudert Albrecht im wahrsten Sinne des Wortes ums Überleben. Aber als ihn schließlich seine  Vergangenheit einholt, sind die Goldenen Bären bereits verteilt. "
- Bernd Sobolla, Deutschlandfunk, "Corso", Februar 2003, Radio-Mitschnitt (mp3, ca. 0:45 Min.)

Interview-Mitschnitt (mp3, ca. 3:00 Min.) Spreeradio, Berlin, Februar 2003 

"Der Wahl-Berliner Beckmann lässt seine  Geschichte Haken schlagen und serviert  eine überraschende Auflösung. 'Filmriss'  liest sich munter herunter, hat einen lakonischen Witz und ist gute Unterhaltung. Launig, sympathisch, gut."
- Anke Groenewold, Neue Westfälische, Bielefeld, 3. 2. 2003 

Ein echter, sympathisch lakonischer und also feiner Berlin-Krimi."
- Heinz Jakubowski, Das Magazin, Berlin

Fernseh-Mitschnitt (mp3, ca. 0:15 Min.), SFB1, ticket & Berlinale-Studio, 6. Februar 2003"

Interview mit Mani Beckmann zur 12. Langen Buchnacht am 8. Mai 2010 in Berlin Kreuzberg

 "Die ideale Lektüre für die Pause zwischen zwei Filmen. Dieser pfiffige Berlinale-Krimi erzählt vom allseits gehassten Filmkritiker Albrecht Niemeyer, der während der Filmfestspiele eine Briefbombe in seinem  Pressefach findet. (...) Beckmann überrascht mit einer stark autobiografisch angehauchten Geschichte. Der Krimi besticht durch seine vielen Verweise auf Filme und Punkmusik."
- Martin Schwarz, Zitty, Berlin, Februar 2003 

"Clever verknüpft Beckmann die zwei Handlungsebenen zu einer packenden Kriminalgeschichte, die jedoch immer wieder aus den Konventionen des Genres ausschert. Der schlichte, pointierte Erzählstil, die pumpernickel-trockenen Sprüche der Hauptfigur und amüsante Milieu-Schilderungen machen 'Filmriss' zu einem kurzweiligen Lesespaß."
- Martin Zehren, Westfalenspiegel, 2/2003


Interview im Rundfunk Berlin-Brandenburg, RBB-Gernsehabend. Fernseh-Mitschnitt (mp3, 0:36 Min.)


Termine & Links:

30. 07. 2003: "Was tun, wenn der Film reißt - Mani Beckmanns kriminalistische Spurensuche im Berlinale-Sumpf der Eitelkeiten". Michael Grisko über "Filmriss" in literaturkritik.de  (externer Link)

16. 05. 2003: Fotos von der Filmriss-Lesung in der Sendung "Klubbing" auf Eins Live (WDR) am Freitag, 16. Mai 2003


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